Freundschaftsspiel

Deutschland – Frankreich – Mazedonien

Das Projekt

Als Mittel des Zusammenhaltes und gemeinsamen Treffens und als Aushängeschild, um gegen Diskriminierung und Vorurteile zu kämpfen, ist Sport ein Mittel die soziale Entwicklung des Einzelnen zu fördern. Indem man Jugendliche dazu bewegt, sich gegenseitig auf direkte und aktive Weise anzunähern und dabei persönliche und physische Grenzen zu durchbrechen, bietet Sport die Möglichkeit, Hemmungen zu überwinden und unterstützt die Bildung einer positiven Gruppendynamik.

Leider ist Sport noch heute hauptsächlich dem männlichen Geschlecht vorbehalten. Von klein auf werden Jungs dazu angehalten, sich in sportlichen Disziplinen zu messen. Im Gegensatz dazu, werden Mädchen oft weniger dazu ermutigt, bestimmte Sportarten zu betreiben. Ziel dieses Projektes ist es, diese Unterschiede zu hinterfragen und mit den Teilnehmenden Vorurteile und Diskriminierung in der heutigen Sportwelt herauszuarbeiten.

Dieser französisch-deutsch-mazedonische Austausch gibt Jugendlichen somit die Chance, sich zu treffen, sich über ihre gemeinsamen Erfahrungen auszutauschen und zusammen Sport zu machen. Dabei steht die Produktion eines Kurzfilms im Vordergrund, der die drei Projektphasen zusammenfasst und die diskutierten Themen wie Chancen und Ungleichheiten im Sport im Stil eines Werbespots oder Trailers präsentiert. Diese gemeinsame Produktion soll anschließendem bei einem öffentlichen Turnier in den drei Pertnerstädten gezeigt werden, um somit auch ein größeres Publikum für dieses internationale Projekt zu sensibilisieren.

In Verbindung mit dem Erlernen von Sprachen und Spielen zum interkulturellen Lernen, ist Sport ein wunderbares Medium um Jugendliche verschiedener Länder und Hintergründe zu versammeln.

Die Daten und Orte

Phase I:Marseille – vom 30/06/2019 bis zum 07/07/2019 
Phase II:Tetovo – vom 26/10/2019 bis zum 03/11/2019 
Phase III:Cottbus – in den Osterferien 2020 

Die Teilnehmenden

Das Projekt richtet sich an junge Menschen zwischen 15 und 18 Jahren, die nur wenig Zugang zu internationalen Mobilitätsprogrammen haben und die motiviert sind, Jugendliche anderer Partnerländer zu treffen. Die Gruppe wird gemeinsam drei Projektphasen miteinander verbringen. Dabei kann es sich sowohl um Jugentliche handelt, die intensiv einer bestimmten Sportartnachgehen, als auch Jugendliche, die keinerlei Vorerfahrungen im Teamsport haben.