Journalismus ohne Grenzen

Deutschland – Frankreich – Armenien

Das Projekt

Wie bleibe ich auf dem Laufenden, was in der Welt passiert? Wie lese ich Nachrichten? Welche Möglichkeiten der Teilnahme am gesellschaftlichen Diskurs habe ich?

Die Bereiche der Medienarbeit und der journalistischen Berichterstattung haben sich in den letzten Jahrzenten grundsätzlich verändert. Digitalisierung, technische Innovationen und die Verbreitung sozialer Medien, haben zu einer neuen Komplexität der Medienlandschaft geführt. 

Der Journalismus hat seine Grenzen für neue Formen der Berichterstattung geöffnet, über soziale Medien werden Informationen schneller miteinander geteilt, als je zuvor und mit der Digitalisierung haben immer mehr Menschen Zugang zu aktuellen gesellschaftlichen Themen. Gleichzeitig steht die Branche jedoch auch vor großen Herausforderungen: HateSpeech, FakeNews und Meinungsmache haben vielerorts gesellschaftliche und politische Debatten über die Möglichkeiten und Grenzen des journalistischen Arbeitens ausgelöst.

Mit dem Projekt „Journalismus ohne Grenzen“ möchten wir genau diese Elemente aufgreifen und uns die Geschichte und die Entwicklung der Pressearbeit in unterschiedlichen Ländern anschauen. Ziel ist es mit jungen Menschen darüber zu diskutieren, wie sie sich in der heutigen Medienlandschaft zurechtfinden und welche Möglichkeiten der Teilnahme am öffentlichen Diskurs sie haben. Damit möchten wir die Kommunikation zwischen zukünftigen Generationen neu zu gestalten und demokratische Instrumente stärken und weiterentwickeln, um jungen Menschen die Möglichkeit zu geben, sich an politischen und gesellschaftlichen Entscheidungen zu beteiligen.

Im Rahmen dieses Projektes werden wir Jugendliche aus den Ländern Armenien, Frankreich und Deutschland miteinander versammeln, um mit ihnen gemeinsam anhand kreativer Workshops die facettenreiche Welt journalistischer Techniken zu entdecken. Die Resultate dieser Workshops werden in einem Projektmagazin zusammengestellt, welches am Ende des Austausches im Rahmen eines öffentlichen Abends in einem „Online-“ und „Print“ -format vorgestellt wird.

Die Daten und Orte

 Phase I:Vanadzor – Die Daten müssen noch abgesprochen werden
Phase II:Marseille – Die Daten müssen noch abgesprochen werden
Phase III:Berlin – Die Daten müssen noch abgesprochen werden

Die Teilnehmenden

Dieses Projekt richtet sich an Jugendliche zwischen 14 und 17 Jahren, die wenig Zugang zu internationalen Mobilitätsprogrammen haben, motiviert sind, junge Menschen aus den Partnerländern zu treffen und an dem vorgeschlagenen Thema arbeiten wollen. Jede Gruppe wird die drei Phasen des Projekts gemeinsam verbringen. 

Wir wünschen uns eine Vielfalt von Profilen, um die verschiedenen Fähigkeiten, die für die Durchführung des Projekts erforderlich sind, innerhalb der Gruppe zu kombinieren. Wichtig für uns ist auch die kulturelle und soziale Vielfalt innerhalb jeder nationalen Gruppe. Von den Teilnehmenden werden keine fortgeschrittenen Sprachkenntnisse verlangt, da wir in den formellen Zeiten des Austauschs mit Dolmetscher*innen arbeiten.

Es wird 8 Teilnehmende pro Partnerland geben.